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Man sieht sich wieder, hier oder auf der "Strecke"

 

                                   Über mich

             (Einfach nur deshalb, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat) 

- Schule und Beruf:

Meine Schule war die staatl. Realschule in Kaufbeuren, sie ist später in Sophie von la Roche - Realschule umbenannt worden.

Abschluß: Mittlere Reife

Beruf: Ich arbeite als Industriemeister Kunststoff/Kautschuk. 

 

- Hobbys/Freizeit/Interessen: (vom Kindesalter bis heutzutage)

Meine große Leidenschaft ist das Marschieren auf langen und ultralangen Strecken. Topographie, Wetter und Jahreszeiten spielen dabei eine nur untergeordnete oder gar keine Rolle. Begonnen habe ich im Alter von 5 Jahren, als meine Eltern uns Kinder auf eine Bergtour in Tirol mitgenommen haben. Die österreichische Grenze ist von Kaufbeuren etwa eine halbe Autostunde entfernt. Ursprünglich war eine Teilnahme an Volksmärschen (organisiert durch den Deutschen Volkssport - Verband) nur für die kalte Jahreszeit als Überbrückung/Vorbereitung angedacht, aber meine Eltern und ich haben daran schnell Gefallen gefunden. Meine Schwestern waren nur selten dabei. Das erste Mal war der Kaufbeurer Frühjahrsmarsch im Mai 1973 und die Strecke 22 Km lang. Schon bald waren die Ansichten über die Streckenlängen unterschiedlich, meine Eltern bevorzugten die kurze Strecke (ca. 10 Km), ich blieb bis zur Steckenteilung meist bei ihnen, danach begab ich mich auf die lange mit ca. 20 Km. Ich habe mir manchmal einen Spaß daraus gemacht und versucht, meine Eltern vor dem Ziel wieder einzuholen. In Waal, dem Geburtsort meines Vaters, gründete sich die Wanderabteilung des Sportvereins und Anfang Mai 1975 wurde der 1. Wandertag ausgerichtet. Es gibt eine Vereinswertung, die auf Besuchs - und Gegenbesuchsprinzip basiert. Im Oktober 1976 absovierte ich meinen ersten Wandermarathon. Für die 42 Km habe ich gut 8 Stunden gebraucht, aber ich war mächtig stolz auf den Aufnäher und die Urkunde. Im Fernsehen hatte ich eine Dokumentation über Geher gesehen und war erstaunt und fasziniert darüber, wie schnell diese unterwegs sind. Auch wenn die Sportart zugegebenermaßen lustig ausschaut, beeindruckt war ich doch. In Kaufbeuren stehen  eigentlich nur 2 Sportarten hoch im Kurs, das sind Eishockey und Fußball. Alles andere war und ist mehr unter sich oder wird gar nicht angeboten. Als Kind und Jugendlicher probiert man doch so einiges aus, so bin ich zum Fußballtraining in einem Ortsteil gegangen. Sprinten war aber nicht gerade meine Stärke und bei Spielen war ich meist Ersatzmann. Die meisten meiner Freunde, Mitschüler oder Mannschaftsmitglieder waren Fans des FC Bayern. Ich bin gegen den Strom geschwommen und bevorzugte den HSV. Eishockey kam mangels guter Schlittschuhtechnik nicht in Frage. Wir haben viel auf der Straße zu Fuß mit Tennisbällen und selbstgebauten Toren oder auch mit Obstkisten gespielt. Später gab es den Ausdruck "Fieseln" dafür, der dann irgendwann von "Streethockey" abgelöst wurde. Inzwischen ist das sogar zum Profisport geworden und Kaufbeuren stellt nach meinem Wissen sogar 2 Bundesligamannschaften. Im Winter spielten wir dann schon ab und zu Spaßeishockey, wenn der Stausee zugefroren und das Eis freigegeben war. Spiele des ESV in der 1. und 2. Bundes - sowie Oberliga verfolge ich seit 1974 als Zuschauer. Wenn man in der Nähe der Berge aufwächst, kommt man fast automatisch mit Alpinskifahren und/oder Langlaufen in Berührung. Nach einem Skikurs mit 10 Jahren kam ich doch einigermaßen sturzfrei herunter. Ab etwa 15 hatte ich allerdings eine jahrelange Pause eingelegt und mein "Können" eingebüßt. So machte ich mit 21 nochmal einen Kurs. Danach machten meine Freunde und meine Wenigkeit öfter die Pisten unsicher. Seit etwa 5 Jahren bin ich nicht mehr zum Skifahren gekommen. Tageskarten sowie eine neue Ausrüstung kosten nicht grade nur ein paar Euro und mit den kurzen Carvingskiern konnte ich mich nicht so recht anfreunden. In einer Kabinenbahn bin ich mir mit meinen 2, 10 m-Latten irgendwie komisch vorgekommen. Skilanglauf betreibe ich bis heute. Im Zeitraum von ca. 1986 - 1995 bin ich recht regelmäßig "laufend" unterwegs gewesen. Danach haben sich meine Achillessehnen schmerzhaft zu Wort gemeldet, was mich schließlich dazu bewog, das Marschieren zu meiner Sportart Nr. 1 zu machen und zu intensivieren. Im Sommer 2004 machten Matthias und ich bei einem Kanu-Schnupperkurs mit und bald darauf haben wir uns 2 Kajaks zugelegt. Ab und zu fahre ich damit. Ich bin Heimwerker und spare mir manchmal Geld. Besonders gerne arbeite ich mit Holz.

Mein Musikgeschmack (über den sich bekannterweise streiten läßt): ein bißchen querbeet, hauptsächlich aber Rock/Pop von etwa 1970 - 1995. Alternativ: schräge Volksmusik.

- soziale Ader:

Ich habe meinen Mitmenschen 78mal einen halben Liter meines Bluts überlassen.