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Man sieht sich wieder, hier oder auf der "Strecke"

 

                                      24. Ultramarathon: 

                         Iserlohner Stadtwerke - Lauf

                 24 h - Benefizlauf am Seilersee

                          15. - 18. April 2011

                                              Vorgeschichte:

Fast 8 Jahre sind seit dem Centurion - Marsch ins Land gegangen. Jetzt habe ich wieder eine 24 h - Veranstaltung auf dem Plan. Sepp hat mich auf den Iserlohner Stadtwerke - Lauf aufmerksam gemacht, bei dem Biggi, Harry und er im letzten Jahr teilgenommen und gute Erfahrungen dabei gemacht haben.

Mit Ausnahme von Stephan hat sich das Ultra - Team der WF Großaitingen angemeldet. Das bedeutet, daß wir auf jeden Fall mindestens mit 2 Fahrzeugen anreisen müssen. Diesbezüglich gab es einigen Diskussionstoff, bis wir uns schlußendlich geeinigt haben. Biggi, Sepp und Andi fahren zusammen.

Harry schlägt mein Angebot, ihn in meinem Auto mitzunehmen, aus. Als Vertreter will er es aller Wahrscheinlichkeit nach mit Firmenbesuchen in der folgenden Woche verbinden. Also fahren Manne und ich.

Ich habe in den Tagen nach der Veranstaltung Urlaub beantragt und er wurde genehmigt. Das brachte mich auf die Idee, den RWW in Olpe, etwa 75 Km von Iserlohn entfernt, zu durchwandern. Auch Manne hat kurzfristig Urlaub bekommen und so können wir ihn gemeinsam begehen.

Manne will schließlich fahren, er hat in einem Hotel, 6 Km vom Start entfernt, Quartier genommen und will einfach sein Auto vor Ort wissen.

Zur Vorbereitung bin ich mehrmals die 20 Km - Strecke doppelt marschiert. Einen Marathon konnte ich nicht absolvieren, der würde das Gefühl für die Streckenlänge vermitteln. Naja, was nicht ist, ist halt nicht... .

In meiner Vorstellung müßten etwa 140 Km durchaus drin sein. Im Vorfeld habe ich (soweit dies möglich war) die Zeiten meiner Mitstreiter/- innen studiert. Es ist bei reihenweise Bestzeiten von 10 - 11 h für 100 Km ein erlesenes Teilnehmerfeld am Start und ich war schon ein bißchen gespannt, wie ich als “Spaziergänger” abschneiden würde.

 

                                     Freitag, 15/04/2011:

Ich verlasse meine Arbeitsstätte um 12.10 Uhr und gehe zu meinem Auto, das auf dem betrieblichen Parkplatz steht und überprüfe noch mal, ob ich wirklich alles für die anstehende Veranstaltung und die darauf folgende Woche mitgenommen habe. Ich muß leider feststellen, daß mein Schlafsack fehlt.

Da es vom Allgäu ca. 600 Km Fahrtstrecke nach Iserlohn sind, wollten Manne und ich uns um 13 Uhr in seinem Wohnort Kirchheim zur Abfahrt treffen. Zeitlich reicht es also auf keinen Fall mehr, den Schlafsack zu holen. Da ich sowieso über Mindelheim fahren muß, erwerbe ich dort eine Decke. Das dauert nur etwa 5 min und das Problem ist somit aus der Welt geschafft.

In Kirchheim angekommen lade ich meine Sachen in Mannes Auto um und dann fahren wir ab. In der Regel ist am Freitagnachmittag mit Staus zu rechnen und deshalb nehme ich zur Sicherheit mein Navigerät mit, da Mannes scheinbar nicht über aktuelle Verkehrsmeldungen verfügt.

Wir fahren über Landstraßen nach Burgau und dort auf die
A 8 und über Ulm nach Stuttgart. Auf der Umfahrung stockt es etwas und die Meldungen bringen eine Umentscheidung mit sich: Wir fahren über Heilbronn statt die Route über Karlsruhe zu nehmen. Von dort aus entscheiden wir, über Würzburg zu fahren, weil kein Stau gemeldet wird. In der Nähe von Tauberbischofsheim legen wir eine Pause ein.

Nach einer guten halben h fahren wir wieder weiter. Wir kommen relativ gut voran, die Baustellen zwischen Würz - und Aschaffenburg sind problemlos. Bei Seligenstadt wechseln wir auf die so genannte Sauerlandlinie (A 45) und fahren über Gießen, Siegen bis nach Hagen und dann auf der A 46 die restlichen Km nach Iserlohn.

Ankunft etwa um 20.10 Uhr.

Wir sind uns etwas unsicher und stellen erst mal das Auto auf einem Parkplatz am Eisstadion ab. Dann sehe ich das Schild der Gaststätte Schleddenhof, die laut der Homepage des Veranstalters das "Vereinslokal" ist und morgen auch für das Frühstück sorgt. Wir gehen hinein und treffen unsere Vereinskollegen/in beim Abendessen.

Andi lotst uns zu einer Sporthalle, in der man kostenlos übernachten darf. Ich mache von diesem Angebot Gebrauch und stelle meine Sachen hinein. Manne fährt danach zu seiner Unterkunft. Dann gehe ich zur Gaststätte hinüber.

Andi schläft in seinem Zelt, Sepp und Biggi übernachten in ihrem Auto, weil sie ihren zum Start nahe gelegenen Parkplatz nicht hergeben wollen.

Etwa um 22.30 Uhr mache ich mich auf den Rückweg zur Halle. Ganz spontan komme ich auf die Idee, die morgige Strecke kennen zu lernen und marschiere eine Runde. Dann baue ich meinen Schlafplatz auf und lege mich zur Ruhe.

                                  Samstag, 16/04/2011:

Die Nacht ist sehr ruhig, es schlafen aber auch nur 8 Leute hier in der Halle. Die meisten Teilnehmer kommen aus Nordrhein - Westfalen und ich nehme mal an, daß sie erst heute anreisen.

Gegen 7.45 Uhr stehe ich auf, mache mich frisch und packe alles zusammen. Ich muß 2mal zwischen der Halle und dem Gebäude am Sportplatz hin - und hergehen, da das Gepäck für eine ganze Woche halt doch recht viel ist.

Auf der Straße treffe ich Walter, den man für 1 h als Parkplatzeinweiser eingeteilt hat. Ich stelle das Gepäck zunächst mal im Gebäude ab und begebe mich zu einem Zelt, in dem man ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zum Preis von 3 € aufgebaut hat und die Startunterlagen erhältlich sind.

Beim Frühstück ergeben sich einige interessante Unterhaltungen mit anderen Teilnehmern.

Kurz vor 10 Uhr gehe ich nochmals zum “Abstellraum”, der jetzt zur Damendusche wird. Ich bin beim Aufhängen vom Schild behilflich. Etwas später treffe ich Harry und ich kann mein Gepäck in sein Auto stellen. Dann treffe ich die üblichen Vorbereitungen. Da zwei Startnummern am Körper zu tragen sind, gehe ich zum Stand eines Laufladens und schaue nach einem Startnummernband. Ich bringe Harry eins mit und mache sogar ein Geschäft: Statt regulär 26 € bezahle ich nur 20. Das Band ist auf jeden Fall eine Erleichterung, wenn ich die Kleidung wechseln oder eine Jacke anziehen will. Die Werkelei mit den Sicherheitsnadeln ist eher nervig (man sollte die Original Fummelfinger - Zupftechnik beherrschen) und zeitraubend. Dann wärme ich mich etwas auf und es werden noch ein paar Fotos geschossen.

Neben dem Ultra - Team starten Walter und seine Frau Dragica (als so genannte Freerunnerin) für die WF Großaitingen. Harry als unser guter Bekannter gehört eigentlich auch mit dazu.

Andi hat sich für die 12 h entschieden, Biggi, Sepp, Manne, Walter, Harry und meine Wenigkeit für die 24 h. Etwa um 11.50 Uhr gehen wir zum Start unter der Autobahnbrücke.

Um Punkt 12 Uhr erfolgt durch die Schirmherrin der Startschuß und ein Feld von geschätzt 300 Teilnehmern setzt sich in Bewegung. (6-, 12-, 24 h - Einzelläufer, 24 h - Staffeln und Freerunner)

Die Runde ist genau 1788 m lang und weist 22 Hm auf.

Sie ist schnell beschrieben:

Von der Brücke sind etwa 200 m auf einer Straße zum Gebäude am Sportplatz zurückzulegen, davor ist die Verpflegungstelle. Danach rechts auf Kies, einer Tartanbahn und wieder Kies ums Spielfeld herum, leicht bergauf hinten heraus auf einen gepflasterten Fußweg (zum Eisstadion), nach 25 m gleich links zum See hinunter. Dann über einen Steg und danach an Häusern und Schrebergärten entlang. Ein leichter Anstieg mit einer kurzen Kiespassage folgt, ehe es auf einem Fahrweg oberhalb der gegenüberliegenden Uferseite ganz leicht bergab zur Brücke geht. Etwa 150 m danach muß man nach links und kurz, knackig und relativ steil auf den Staudamm hinunter und zur Rundenzählanlage leicht wieder hinauf. Danach ist die Runde durchlaufen (- marschiert).

Zunächst fallen nicht nur mir 2 Läufer mit etwas sonderbarem Schuhwerk auf: Eine Sohle, die anscheinend aus einer Autoreifen -Lauffläche herausgeschnitten ist und der Riemen besteht aus einem Strick. Ich glaube, daß ich mit so etwas eher nicht zurechtkommen würde... .

Die Staffeln bestehen aus je 10 Läufer/innen und einige geben bei ihrem Einsatz so richtig Gas, ich schätze mal, die besten Rundenzeiten von ihnen werden bei etwa 7 min liegen. Ich pendele mich vorerst mal bei der doppelt so langen Zeit ein.

Das Wetter ist trocken und die Temperatur nach meinem Empfinden angenehm, das ist schon einiges wert. Für Abwechslung sorgen sich ergebende Unterhaltungen, Musikgruppen, neben der Zählstation sind Spinningräder aufgestellt und Begleitpersonen einiger Einzelläufer und Staffeln. Die Verpflegungstelle ist mit Speisen und Getränken gut und reichlich ausgestattet und es wurde (in der Startgebühr inbegriffen) ein Gutschein für ein warmes Abendessen ausgeteilt. Zur Auswahl stehen Nudeln oder Kartoffeln.

Nach 6 h ertönt eine Hupe. Dieser Wettbewerb ist zuende und alle Teilnehmer müssen an Ort und Stelle stehen bleiben, kurze Zeit später wird mit einem Meßrad die genau zurückgelegte Distanz festgestellt. Mir fällt auf, daß auch 2 Leute mit 24 h - Startnummern an der Seite stehen. Das wird wohl ihre freie Entscheidung sein, aber irgendwie ist ein Knopf drin... .

Gut 45 Km habe ich jetzt hinter mir. Paßt soweit... .

Etwa eine halbe h später komme ich mit einem Mitstreiter ins Gespräch, der zu mir sagt: Du bist ein richtiges Gehwunder! Danke fürs Lob, ich halte das trotzdem für reichlich übertrieben, einfach darum, weil es in der Beziehung eine ganze Reihe von wesentlich schnelleren Leuten wie mich gibt.

Im Grunde genommen ist es doch vollkommen egal, wie man sich bewegt. Die Hauptsache sollte sein, daß man es regelmäßig tut und durchzieht. Es gibt, wie ich immer wieder feststelle, wenig eigene Wettbewerbe für Geher und speziell auf den Ultralangstrecken so gut wie gar keine. Deswegen melde ich mich bei Läufen an. Allerdings muß ich mir solche aussuchen, bei denen das Zeitlimit ein erfolgreiches Beenden realistisch macht. Der Vorteil von Stundenwettbewerben ist, daß man den Druck des Zeitlimits nicht hat.

Meine Rundenzeiten verlängern sich auf im Schnitt 18 min. Die Gleichmäßigkeit bekomme ich nicht mehr so ganz in den Griff und es bleibt mir nichts anderes übrig, als die zweitbeste "Taktik" anzuwenden und zwischendurch langsamere Runden einzulegen. Als mein Lieblingsgetränk habe ich das sehr gute Malzbier auserkoren. Gegen 20.30 Uhr esse ich das Nudelgericht, bei den Kartoffeln ist eine Art Joghurtsoße dabei, ich weiß halt nicht so recht und lasse dies lieber bleiben ... .

Um ca. 22.15 Uhr meldet mein Darm, daß er entleert werden will und so suche ich das WC auf der Vorderseite des Gebäudes auf. Es ist besetzt, erst nach ca. 15 min Wartezeit fällt mir ein, daß es auf der Rückseite ebenfalls ein WC gibt.

Etwa um 23.30 Uhr wechsle ich an Harrys Auto die Kleidung und ziehe mir einen Pulli über, es ist doch recht frisch geworden. Gleichzeitig schmiere ich meine Füße nach, allerdings sind schon Blasen an beiden großen Zehenballen entstanden und aufgegangen. Die Schmerzen halten sich dennoch einigermaßen in Grenzen. Der Tartanbahnabschnitt ist für die geschundenen Füße eine Wohltat.

                                   Sonntag, 17/04/2011:

Nach 12 h habe ich gut 83 Km zurückgelegt. Von den Spitzenläufern/-innen werde ich oft überholt (gefühlt so ca. 120mal :-D), fast alle gehen aber den Anstieg hoch, hier bin ich ein wenig in meinem “Metier”.

Ich bekomme die Siegerehrung des 12 h - Laufs am Rande mit. Andi hat in seiner Altersklasse Platz 2 erreicht. Sein gestecktes Ziel 90 Km hat er zwar knapp verfehlt, trotzdem eine sehr gute Leistung.

Ab etwa 1 Uhr früh ist auf der Strecke recht wenig los, ich schätze, daß zumindest zeitweise nicht mehr als 20 - 25 Läufer unterwegs sind.

Die eigene mentale Stärke ist jetzt gefragt: Ein Schritt nach dem anderen, ab und zu den Tunnelblick aufsetzen, in sich und die Stille am See hineinhören, usw... .

Etwa um halb 3 Uhr werden wir von einem Paar angefeuert, das ist sehr willkommen und ich bedanke mich dafür. Ich lege 2 etwas schnellere Runden ein und erreiche die 100 Km - Marke nach genau 14.50 h.

Auf 2 Monitoren (einer ist an der Rundenzählanlage, der andere neben der Verpflegungsstelle) kann man die Statistik ablesen, sie stimmen aber nicht immer überein.

Gegen 6 Uhr wird es hell, die Nacht ist “überstanden” und es wird nach und nach wieder “lebendiger”.

Ich führe nette Unterhaltungen mit Barbara, Dagmar, dem “Altkanzler” Heinz Helmuth (Kohl), Herbert und Jens, Marco und Garfield aus Wales hatte ich schon gestern bzw. in der Nacht kennen gelernt. Sie sind mir namentlich in Erinnerung geblieben. Bei anderen Mitstreitern/innen muß ich mich für meine Vergeßlichkeit auf diesem Wege entschuldigen.

Um 8 Uhr ist es warm genug, um auf die kurze Kleidung zu wechseln. Auch Schmieren und Salben ist angesagt. Der 2. Zeh am linken Fuß sieht gar nicht gut aus. :-(

Alle für die WF Großaitingen Startenden sind inzwischen wieder aktiv. Nur Walter und ich haben die Nacht “durchgemacht”.

Ich beobachte die Kinderläufe und es gefällt mir sehr gut, mit welchem Feuereifer alle bei der Sache sind.

Ab 10 Uhr fungiert Andi als unser Motivator und Gruppenfotograf.

Kurz nach 11 Uhr treffe ich auf Sepp und gehe mit ihm ein Stück. Er liegt bei ca. 66 Km. Ich biete ihm an, ein bißchen das “Zugpferd” zu spielen und wir starten sogleich die Sonderaktion 70 Km. Wir erhöhen, so gut es halt noch geht, das Tempo. An der Verpflegungstelle ist so etwas wie “Druckbetankung” angesagt. Nach einer Runde in knapp 16 min hole ich 2 Becher, Sepp joggt weiter und steigert noch mal etwas. Ich habe wortwörtlich alle Hände und Füße voll zu tun, um ihm nachzukommen. Auf der Tartanbahn “erhört” er mich endlich. An der Rundenzählanlage haben wir für die ihm noch fehlenden 300 m 14 min Zeit. Also denke ich, das Ende der Tartanbahn müßte gut darüber liegen. Bloß kann man sich dort nirgends hinsetzen.

Wir entscheiden, bis nach dem Steg zu laufen/marschieren. Dort sind (etwas abseits von der Strecke) 2 schöne schattige Sitzbänke. Ideal zum Ausruhen und dem Warten auf die Vermessung. Nach ein paar min ertönt die Hupe.

Nach dem Registrieren gehen (zutreffender bei mir ist das Wort wackeln) wir ganz langsam zur Verpflegungsstelle zurück.

Nach der Abgabe der Startnummer erhalten wir unsere Medaillen, es laufen auch schon die Vorbereitungen für die Siegerehrung an. Auch “Abbauarbeiten” sind in Gange.

Ich muß mich für eine Weile hinsetzen, weil mir schlecht ist. Für Besserung sorgt eine Flasche kühles Apfelschorle, wofür ich der Helferin sehr dankbar bin. Ich frage bei Bernd, dem Veranstaltungschef nach, ob eine Übernachtung in der Sporthalle noch mal möglich ist, die Antwort ist ja.

Die Streckenrekorde sind verbessert worden, insgesamt haben 4 Männer und Conny als überlegene Siegerin bei den Frauen über 200 km zurückgelegt.

Sepp erhält für seine grandiose sportliche Leistung als Parkinsonpatient ( 13 Jahre seit der Diagnose) verdientermaßen einen Ehrenpreis.

Danach stehen Verabschiedungen an, Manne fährt mich und mein Gepäck wieder zur Halle hinüber.

Ich lege mich erst mal hin, etwa um 16.30 Uhr kommt Bernd vorbei. Da er die Halle morgen absperren und den Schlüssel abgeben muß, vereinbaren wir, daß ich ihn vor meiner Abreise kurz anrufe.

Dann hole ich weiter den entgangenen Schlaf nach, bis ich am Abend  geweckt werde, denn es findet ein Trainingsfußballspiel statt. Also quartiere ich mich in die Dusche um, um dieses nicht zu stören und auch keinen Balltreffer abzubekommen.

                                       Montag, 18/04/2011:

Ich stehe um 8 Uhr auf und packe meine Sachen zusammen, lasse sie in der Halle stehen und mache mich auf die Suche nach einer Bäckerei oder Tankstelle, es ist leider nichts dergleichen in der Nähe. Nach einer guten halben h breche ich ab und versuche Manne anzurufen, ich erreiche ihn aber erst nach 9 Uhr. Eine Viertel h später kommt er angefahren. In der Zwischenzeit habe ich den vereinbarten Anruf bei Bernd erledigt und wir können nach Olpe aufbrechen.

Die Einzelergebnisse des Ultra - Teams der WF Großaitingen sowie unserer "Gastläufer":

Andi: 89, 657 Km in 12 h, Gesamtplatz: 15, AK M40: 2

Biggi: 73, 513 Km in 24 h, Gesamtplatz: 91, AK W55: 2

Sepp: 70, 453 Km in 24 h, Gesamtplatz: 94, AK M55: 11

Manne: 60, 997 Km in 24 h, Gesamtplatz: 101, AK M50: 14

Harry: 101, 463 Km in 24 h, Gesamtplatz: 71, AK M45: 13

Walter: 113, 213 Km in 24 h, Gesamtplatz: 56, AK M60: 4

Dragica: 35, 760 Km als freie Läuferin

C.M.A.: 147, 341 Km in 24 h, Gesamtplatz: 25, AK M45: 6

 

                                           Mein Fazit:

Der Seilersee - Benefizlauf ist eine Veranstaltung, bei der man als Ultralangstreckler “gut aufgehoben” ist. Die Freundlichkeit der Helfer spricht für sich und es ist einfach eine familiäre Atmosphäre.

Die Laufrunde ist landschaftlich durchaus ansprechend und dadurch ist das Gefühl, "im Kreis herumzulaufen", eher wenig zu spüren. Die Höhenmeter haben mir nichts ausgemacht.

Im Gegenteil: Strecken mit vielen davon bevorzuge ich.

Die Versorgung ist sehr gut, man hat eine wirklich große Auswahl an Speisen und Getränken.

Obwohl die 24 h nicht meine Spezialdisziplin sind, geht eine starke Tendenz in die Richtung, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Mit meinem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

Den Rundwanderweg in Olpe mit 170 Km Streckenlänge haben Manne und ich erfolgreich in 5 Tagen (relativ gemütlich) durchwandert. Es fiel mir aufgrund der Blasen nicht immer ganz leicht.

 

                              Zu guter Letzt noch ein paar Bilder:

 

          

                      Das "verstärkte" Ultra - Team, rechts Andi 

  

                            

                                                       Biggi

 

                                                     Sepp

 

                                                         Manne                                   

                                            

                             

                                                           Harry  

 

                                

                                    C.M.A. (selbstpersönlich)

 

                        

                                           Dragica & Walter

 

        Hier noch einige Eindrücke aus Olpe (was es nicht alles gibt... ?)

 

 

                     

 

 

                    

 

 

                    

 

 

                    

 

 

                    

 

 

                             

 

 

 

 

 

 

 

 

                          

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