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   35. Ultramarathon: Bärenfels - Ultra - Trail

                                  in Neubrücke - Nohfelden

                                  64, 8 Km/1800 Hm+

                                  13. - 14. Juli 2013

 

                                           Vorgeschichte:

Ich hatte mir überlegt, nach 8 Jahren könnte man doch mal wieder alten Bekannten einen Besuch abstatten und an deren Veranstaltung teilnehmen. Also habe ich mich relativ kurzfristig für den Bärenfels - Ultra - Trail angemeldet.  

                                               13/07/2013:

Ich starte kurz vor 3 Uhr und reise über Ulm, Stuttgart, Karlsruhe und Pirmasens nach Nohfelden. Die Ankunft ist um 7.10 Uhr. Ein sonniger Tag kündigt sich an... .  

Beim Aussteigen aus dem Auto muß ich allerdings feststellen, daß es empfindlich kühl ist. (meine Schätzung ist etwa 7°C) Daheim war es angenehmer und deshalb habe ich eine lange Hose gar nicht mitgenommen. Es wird mit Sicherheit heute noch recht warm werden... .

Bei meiner 1. Teilnahme hatte ich die Startnummer 66 käuflich erworben und in der Anmeldebestätigung hieß es, daß ich diese mitbringen soll. Nachdem ich sie am Band befestigt habe, gehe ich die etwa 500 m zur großen Wiese hinüber, wo sich Start und Ziel befindet.

Es ist ziemlich viel los und es hat sich vor dem Anmeldetisch eine Schlange gebildet. Ich bezahle die Startgebühr in bar und nehme danach das inbegriffene Läuferfrühstück, bestehend aus 2 Bechern Kaffee und Nuß - Nougatcremebrotstücken, zu mir.

Ein paar Teilnehmer meine ich vom Sehen her zu kennen und namentlich begrüße ich Hans und Frank, die ich letztes Jahr in Ulm kennengelernt habe und die heutige Veranstaltung für die Beiden ein Heimspiel ist.

Prominenz ist ebenfalls anwesend in in Person eines Fußball - Bundesligaschiedsrichters und jetzt bin ich schon 2 davon begegnet... .

Der Start hat sich um eine halbe h auf 8.30 Uhr verzögert und knapp 200 Teilnehmer (ohne den Kinderwettbewerb) haben sich aufgestellt. Wir müssen nicht wie im Jahr 2005 die 300 m zum Waldrand zurückgehen.

Die Strecke führt über groben Kies zuerst in westlicher Richtung über einen kleinen Buckel und dann ein Stück links an der Autobahn entlang. Danach geht es über 2 langgezogene Serpentinen bergauf und in der Gegenrichtung "zurück".  Wir sind beim Schild Km 2 praktisch hoch über der Wiese.

Es geht nach rechts ab, weiter bergan, auf dem nächsten Km umrunden wir den Höhenzug. Dann "verlieren" wir die bisher erstiegen Hm wieder und kommen an einem Fischteich vorbei. 

Bei Km 5 erreicht man einen Ortsrand. Wir wechseln scharf links auf den Bärenpfad, der steil bergauf führt. Dieser ist scheinbar im Zeitraum der letzten 8 Jahre erst angelegt und ausgeschildert worden. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.  

Die Hm des oberen Teilstücks vom Anstieg werden auf Treppenstufen überwunden und wir kommen an einer Höhle vorbei. Laut der Beschreibung ist allerdings nicht überliefert, ob jemals ein Bär darin gelebt hat. 

Auf der Höhe angekommen verlassen wir den Pfad und biegen nach links in eine Kiesstraße ein. Kurz darauf ist der Bärenfelsen und der 1. VP erreicht. Nach der Erfrischung folgt eine lange Gerade.

An deren Ende biegen wir nach rechts ab und jetzt führt die Strecke zunächst leicht und kurz vorm Waldrand steiler bergab.

Wir sind auf ein Dorf zugelaufen bzw. marschiert und haben einen Wegespitz bei Km 10 erreicht. An einem Pferdehof vorbei geht es bergauf wieder in den Wald hinein. Droben biegen wir rechts ab und  eine Gerade folgt.

Danach verjüngt sich die Kiesstraße zu einem Pfad, der in Serpentinen um und über einige Wellen führt. Er endet an einer Kiesgrube.

Kurz danach kommt man aus dem Wald heraus auf eine große Wiesenfläche, die auf Pfaden in einer Links - /Rechtskombination überquert wird. Ich meine, daß wir hier damals in der Gegenrichtung unterwegs waren.

Dann geht es nach links wieder in ein Waldstück und ein Bach wird überschritten. Etwa 500 m weiter erreiche ich VP 2 auf einer Lichtung nach gut 14 Km.

Der Weiterweg verläuft über 2 größere Hügel, die sowohl auf Kiesstraßen als auch auf Pfaden zu überwinden sind. Dann komme ich an den 3. VP und habe hier 17 Km zurückgelegt.

Danach marschiere ich etwa 1,5 Km leicht bergauf auf einer Kiesstraße. Eine 90° - Kurve folgt und ein zuerst breiter Weg verjüngt sich immer mehr zu einem schmalen Fußspur. An der Beschilderung erkennt man, daß wir zurück auf dem Bärenpfad sind.

Weitere 2 Wellen müssen noch überwunden und bei mir an einer Sitzbank die Schuhe ausgeleert werden, dann habe ich die 1. Runde in ca. 2.45 h hinter mir. Gut die Hälfte des gesamten Starterfelds war dem Halbmarathon zuzurechnen. Der Marathon und der Ultralauf sind ungefähr gleich stark besetzt.

Zusammen mit 3 Teilnehmern/innen gehe ich die 2. Runde an. 2 Km weiter überholt mich der führende Ultraläufer in einem Mordstempo.  Später stelle ich fest, daß er auf seine Verfolger schon einen großen Vorsprung hat, erst auf dem Bärenpfad bzw. dem - felsen kommen die Nächstplatzierten.

Ein Mitstreiter erkennt mich anscheinend von Schefflenztal wieder und spricht mich darauf an. Wir wechseln ein paar Worte.

Nach etwa 5.56 h bin ich mit der 2. Runde fertig. Eine Läuferin, die meist mit mir ungefähr gleichauf war, beendet früher, als sie ursprünglich geplant hatte. Ich denke mal, daß  mehrere Teilnehmer es ihr gleichtun bzw. getan haben.

Nach einer Pause von etwa 5 min marschiere ich weiter und komme mir bald recht alleine vor. 

Der Anstieg hinauf zur Bärenhöhle und dem Felsen fällt mir recht schwer und ich lege eine längere Pause ein. Nach der Rast am 1. VP geht es wieder etwas besser voran und schließlich erreiche ich nach knapp 9.33 h als Drittletzter das Ziel. Was solls? Ich bin trotzden oder vielleicht grade deshalb zufrieden. :-)

Es folgt: Ausruhen für die Heimfahrt und Fachsimpeln mit den Veranstaltern sowie zwei Mitstreitern. Ich bekomme noch einige eßbare Gaben von Sponsoren zum mit nach Hause nehmen und hole ein paar Prospekte des Großaitinger Wandertags aus dem Auto.

Etwa um 18.50 Uhr fahre ich ab und zunächst bis zur Abfahrt Kusel, weil ich etwas gegen mein Hungergefühl unternehmen will. Allerdings stellt sich das als keine so geniale Idee heraus, da ich bis in die Stadt und in ihr eine Umleitung fahren muß, bis ich einen Supermarkt finde. Auf dem Parkplatz verzehre ich die erworbenen Semmeln und Wurst. Der Abstecher ist ingesamt über 30 Km lang.

Auf der Weiterfahrt über Pirmasens nach Karlsruhe lege ich 2 Pausen ein. Komischerweise ist in der großen Stadt von der vierspurigen Durchgangsstraße aus keine Tankstelle zu entdecken und auch im benachbarten Ettlingen drehe ich eine erfolglose Extrarunde durch ein Wohn - und Industriegebiet. Dann werde ich doch noch fündig, allerdings ist diese recht teuer. Also nur für wenig Geld getankt und in Pforzheim erneut das Glück versuchen. 

Ein Preisunterschied von 13 Cent ist heutzutage eher fast schon gang und gäbe. Eigentlich ein Trauerspiel.... .

                                                  14/072013:    

Aufgrund dieser Umstände erreiche ich Kaufbeuren um 0.45 Uhr.

     

 

    

 

 

 

 

 

 

 

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